Allgemein/Kopfkino

Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

07.01.2014

Können wir die Seele eines Menschen verorten?

Hier waren vorhin noch so viele Ideen!

Ich zitiere aus dem kleinen Prinzen. Zähmen ist gut und schlecht!

Der kleine Prinz –     Antoine de Saint Exupéry

Kapitel XXI

In diesem Augenblick erschien der Fuchs: „Guten   Tag“, sagte der Fuchs. „Guten Tag“, antwortete höflich der   kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah. „Ich bin da“,   sagte die Stimme, „unter dem Apfelbaum …“ „Wer bist   du?“ sagte der kleine Prinz. „Du bist sehr hübsch … “   „Ich bin ein Fuchs“, sagte der Fuchs. „Komm und spiel mit   mir“, schlug ihm der kleine Prinz vor. „Ich bin so traurig   …“ „Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs.   „Ich bin noch nicht gezähmt!“ „Ah, Verzeihung!“ sagte der   kleine Prinz.

Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: „Was   bedeutet das: ,zähmen‘?“

„Du bist nicht von hier“, sagte der Fuchs, „was suchst du?“

„Ich suche die Menschen“, sagte der kleine Prinz. „Was bedeutet ,zähmen‘?“

„Die Menschen“, sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?“

„Nein“, sagte der kleine Prinz, „ich suche Freunde. Was heißt ,zähmen‘?“

„Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet: sich vertraut machen “

„Vertraut machen?“

„Gewiß“, sagte der Fuchs. „Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt …“

„Ich beginne zu verstehen“, sagte der kleine Prinz. „Es gibt eine Blume … ich glaube, sie hat mich gezähmt …“

08.01.2014

Unbenannt Kopie

Seid ihr schockiert, dass ich etwas gegen Kinder habe? Habe ich gar nicht. Habt ihr was gegen Menschen, die rauchen? Ja. Da bin ich schockiert. Ich möchte mit diesem verfremdeten Poster einer Nahverkehrsgesellschaft die perfide Funktion dieser Maßnahmen aufzeigen. Hier wird eine Frage gestellt und das Ja der Gesellschaft wird von Anfang an vorausgesetzt. Nein, ich will unter freiem Himmel rauchen dürfen. Nein, ich will nicht, dass unsere Haltestellen bald kinderfrei sind. Blöde rhetorische Fragen. Morgen also ins Stasiunterlagenarchiv. Das sind mehrere neue Geschichten. Über Kafka, die Bürokratie, den Staat und mich. Und über einen großen Skandal. Das alles in Kürze hier! Stay tuned.

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